
Jakobsweg zum „Ende der Welt“
Ein Reisebericht zu unserer begleiteten Wanderreise auf dem Jakobsweg von Santiago zum Atlantik nach
Finisterre und Muxía in kleiner Gruppe – aufgezeichnet von Liane Werner
Unsere 9-tägige vom 21.05. – 29.05.2026 begann nachts um 2.00 Uhr in Rommersheim! Nachdem wir uns alle am Flughafen Luxemburg getroffen haben, war die Stimmung bereits heiter und fröhlich, da alle voller Vorfreude auf die gemeinsame bevorstehende Reise waren. Der Flug mit Luxair nach Porto war sehr ruhig und pünktlich und auch der Transfer nach Santiago de Compostela verlief reibungslos. Nach einem Mittagssnack in der Pilgerstadt ruhten sich alle etwas aus und zogen am Abend individuell noch einmal in die Stadt.

Der Jakobsweg fasziniert Jahr für Jahr unzählige Pilger – und auch 2027 begleiten wir Sie wieder auf gleich drei unterschiedlichen Routen nach Santiago de Compostela und weiter bis ans Ende der Welt. Ob entspannte Etappen auf dem Camino Francés, die Küstenlandschaften des Camino Português oder die stille Verlängerung bis zum Atlantik: Für jeden Pilgertyp ist die passende Reise dabei. Hier finden Sie alle Termine und Links zu den einzelnen Ausschreibungen. Im November 2026 laden wir Sie zu zwei Jakobsweg-Vortragsabenden mit Liane Werner ein: am 20.11. in Prüm und am 29.11. in Trier.
Alle Informationen zu unseren Reisen und Vorträgen finden Sie hier
Auf dem Weg zum Kap

Nach der ersten Nacht starteten wir unsere erste Etappe Richtung Finisterre. Wir wanderten durch Wiesen, Wälder und Weiden und erreichten unser Tageshighlight bei der gotischen Brücke „Ponte Maceira“, die den Río Tambre überspannt. Von der Brücke aus hat man einen tollen Blick über den Fluss und mehrere restaurierte Mühlen, so dass wir hier noch einmal in ein Café einkehrten, ehe wir unser Tagesziel Negreiro erreichten.
Auch die nächsten beiden Etappen waren geprägt von schöner Landschaft und Natur. Da es schon ganz schön heiß geworden ist, waren wir sehr glücklich darüber, dass es am Wegesrand immer wieder Brunnen gibt, wo wir uns erfrischen konnten.
Auf der vierten Etappe von Cee nach Finisterre sieht man immer öfter eine kleine Bucht und das Wasser, was die Vorfreude auf den Atlantik und den Strand steigert. In Finisterre angekommen, durften wir direkt die ersten Jakobsmuscheln am Strand finden Nach dem Strandbesuch haben wir uns die Urkunde „Finisterra“ ausstellen gelassen und einen Kaffee oder kühles Getränk auf einem schönen Platz in der Altstadt genossen. Auch ein Eis in einem der schönen Läden in einer Seitenstraße durfte natürlich nicht fehlen.
Am Abend wanderten wir zum Cap Finisterre und machten dort ein Picknick. Viele Bänke und Felsen laden dazu ein, den Weg hier Revue passieren zu lassen und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Hier sind auch viele schöne Fotos entstanden.
Über Muxia nach Santiago

Von Finisterre aus pilgerten wir zunächst weiter bis Lires ehe wir am 6. Etappentag in Muxía ankamen. Die beiden letzten Etappentage sind geprägt von tollen Aussichten auf den Atlantik und wir haben sogar einen Abstecher in die Wellen gewagt! Der Fischerort Muxía, mit seiner Wallfahrtskirche „Nosa Senora de Barca“ hat euch ein ganz eigenes und besonderes Flair. Am Hafen gibt es viele gute Fischrestaurants und in der Stadt nette Straßen zum Durchschlendern. Natürlich haben wir uns auch hier unsere 2. Pilgerurkunde, die „Muxiana“ ausstellen lassen.
Nach einer Übernachtung in Muxía ging es nochmal zurück nach Santiago de Compostela. Wer wollte hat noch den Gottesdienst in der Kathedrale besucht, ein paar Souvenirs gekauft und die Pilgerstadt noch einmal auf sich wirken lassen. Ich habe mir eine mini „Tarta de Santiago“ (berühmter Mandelkuchen) und einen Kaffee gekauft und es mir mit meiner Scharff Reisen Trinkflasche auf einer Bank in der Altstadt gemütlich gemacht. Begleitet von Straßenmusikern hat mich die Stadt wie immer in ihren Bann gezogen.
Am letzten Tag wurden wir an unserem Hotel abgeholt und mit dem Transfer zurück zum Flughafen in Porto gefahren. Der Heimflug mit Luxair nach Luxemburg und der Rücktransfer nach Hause verliefen einwandfrei und mit einer weiteren tollen Erfahrung auf dem Camino de Santiago sind wir alle gesund wieder angekommen.
Impressionen














