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Reisebericht Budapest: Donau, Burgviertel und ein Weincasino

Direktflug ab Luxemburg, Große Markthalle, Burgviertel, Bootsfahrt auf der Donau und ein Weincasino zum Abschied: Unsere Städtereise nach Budapest war voller Eindrücke, Geschichten und guter Küche. Hier der Reisebericht unserer Gruppe – aufgezeichnet von Anna Hirschberg.

Ankunft in Budapest und erster Tag in Pest

Unsere Reise nach Budapest begann ganz entspannt mit dem Direktflug ab Luxemburg. Nach der Landung wurden wir bereits von unserem Reiseleiter Gabor herzlich in Empfang genommen. Gemeinsam ging es anschließend zu unserem zentral gelegenen Hotel.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, starteten wir zu einer ersten Besichtigungstour. Budapest wird durch die Donau in die beiden Stadtteile Buda und Pest geteilt, und an unserem ersten Tag widmeten wir uns zunächst der Pest-Seite.

Was uns direkt positiv auffiel: Die öffentlichen Verkehrsmittel in Budapest funktionieren hervorragend. Ob U-Bahn, Bus oder Straßenbahn, wir kamen schnell und unkompliziert von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten und mussten meist kaum länger als zwei Minuten warten. Besonders praktisch: Personen ab 65 Jahren können die öffentlichen Verkehrsmittel in Budapest sogar kostenfrei nutzen.

Große Markthalle und jüdisches Viertel

Unser erster Stopp war die berühmte Große Markthalle. Hier bekamen wir einen tollen Einblick in die ungarische Küche und ihre Spezialitäten. Natürlich dürfen dabei die bekannte ungarische Salami und Gulasch nicht fehlen. Aber auch eingelegtes Gemüse spielt in der Küche des Landes eine große Rolle. Das Beste daran: Wir durften natürlich auch einiges probieren und konnten uns selbst vom Geschmack überzeugen.

Anschließend ging es weiter in das jüdische Viertel, einen der spannendsten und lebendigsten Stadtteile Budapests. Hier treffen Geschichte und modernes Stadtleben unmittelbar aufeinander. Besonders beeindruckend ist die Große Synagoge in der Dohánystraße, die zu den größten Synagogen Europas zählt. Gleichzeitig prägen heute kleine Cafés, Restaurants, Bars und die bekannten Ruinenbars das Viertel. Hinter vielen Gebäuden verbergen sich jedoch auch bewegende Geschichten aus der Vergangenheit.

Am Abend erwartete uns dann der kulinarische Abschluss unseres ersten Tages. In einem gemütlichen Restaurant lernten wir weitere Spezialitäten Ungarns kennen. Unter anderem wurde uns ein ungarisches Gulasch mit Wild serviert.

Burgviertel in Buda und Bootsfahrt auf der Donau

Am nächsten Morgen wechselten wir die Donauseite und machten uns auf den Weg nach Buda. Mit der Bahn ging es unter der Donau hindurch auf die andere Seite der Stadt. Hier erwartete uns das historische Burgviertel mit einigen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Budapests. Wir erkundeten die Umgebung des imposanten Burgpalastes, die wunderschöne Matthiaskirche sowie die Fischerbastei. Besonders von hier oben bietet sich ein traumhafter Blick über die Donau, das Parlament und die Dächer von Pest. Die verwinkelten Gassen, historischen Gebäude und kleinen Plätze verleihen dem Burgviertel eine ganz besondere Atmosphäre.

Im Anschluss ging es wieder zurück nach Pest, diesmal allerdings nicht nur an, sondern auch auf die Donau. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 22 Grad unternahmen wir eine Bootsfahrt und konnten Budapest noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Vorbei am Parlament, den zahlreichen Brücken und der beeindruckenden Stadtkulisse war diese Fahrt eines der Highlights unserer Reise. Budapest vom Wasser aus zu erleben, ist einfach traumhaft schön.

Das ungarische Parlament und freie Zeit

Am folgenden Tag stand eines der Wahrzeichen der Stadt auf unserem Programm: das ungarische Parlament. Bereits von außen ist das direkt an der Donau gelegene Gebäude beeindruckend. Mit seiner neogotischen Architektur, den zahlreichen Türmen und der mächtigen Kuppel gehört es zu den größten und bekanntesten Parlamentsgebäuden Europas. Auch die Umgebung mit der Donaupromenade und den historischen Gebäuden rund um den Kossuth-Lajos-Platz ist absolut sehenswert.

Nach unserem gemeinsamen Programm blieb anschließend noch ausreichend Freizeit. Einige nutzten die Zeit zum Shoppen, andere machten es sich in einem der vielen Cafés gemütlich oder schlenderten noch einmal ganz entspannt durch die Stadt.

Weincasino zum Abschied

Am letzten Abend hatte sich Gabor dann noch etwas ganz Besonderes für uns überlegt: ein Weincasino. Dabei handelte es sich nicht einfach nur um eine klassische Weinprobe. Wir bekamen verschiedene Weine serviert und mussten anschließend unter anderem erraten, von welchem Weingut der Wein stammt, welche Rebsorte verwendet wurde, aus welchem Jahrgang er kommt und wie hoch der Alkoholgehalt ist. Zum Glück gab uns Gabor immer wieder kleine Tipps. So wurde aus der Weinprobe ein richtig lustiges Spiel, bei dem alle miträtseln und mitmachen konnten. Eine tolle Idee und definitiv einmal eine etwas andere Art, ungarischen Wein kennenzulernen.

Im gleichen Restaurant ließen wir den Abend anschließend bei einem sehr guten gemeinsamen Essen ausklingen.

Abschied und Rückflug

Am nächsten Mittag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen. Mit Luxair flogen wir zurück nach Luxemburg.

Hinter uns lagen abwechslungsreiche Tage mit vielen Eindrücken, spannenden Geschichten, gutem Essen und jeder Menge gemeinsamer Erlebnisse. Budapest hat uns mit seiner Mischung aus prachtvoller Architektur, bewegender Geschichte, lebendigen Vierteln und der wunderschönen Lage an der Donau begeistert.

Eine tolle Reise, eine tolle Gruppe und eine wirklich tolle Stadt!


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